Paartherapie – wann ist sie hilfreich?

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Paartherapie – wann ist sie hilfreich?

Eine Paartherapie – wann ist sie hilfreich? Das fragen sich viele Paare oder auch Ehepartner mit Problemen im Alltag oder im Leben. Das müssen nicht existenzbedrohliche Entwicklungen sein. Vielmehr belasten unangenehme Angewohnheiten oder wachsender Stress. In vielen Situationen kommt die Beziehung einfach zu kurz, obwohl die emotionale Nähe durchaus noch gegeben ist. Im Folgenden sind Hinweise zu finden, wann es sich lohnt, die Beziehung im Rahmen einer Paartherapie zu analysieren.

Verschiedene Ausgangsszenarien für eine Paartherapie

Die denkbaren Ausgangssituationen und Belastungspunkte sind unterschiedlich. Die meisten entstehen im Miteinander zwischen den Partnern. Der Lifestyle spielt eine wichtige Rolle. Psychologen sehen folgende Punkte als besonders belastend für die Partnerschaft:

  • Stress
  • Unverständnis
  • Aufmerksamkeitsdefizite
  • divergierende Zukunftspläne

Stress ist in der heutigen Gesellschaft als einer der negativsten Aspekte im Alltag bekannt. Auch für eine Beziehung ist übermäßiger negativer Stress Gift. Darüber hinaus sind typische Symptome das sogenannte Aneinander-Vorbeireden und ein sich langsam aufbauender Druck. Oftmals fühlen sich beide Partner oder nur einer unverhältnismäßig oft starker Kritik ausgesetzt.

Weitere Ausgangssituationen für eine Paartherapie

Ein typisches Symptom einer Beziehungsproblematik sind die Vorstellungen von der Zukunft und Lebensplanung. Während früher die sinnbildliche Frau am Herd die Regel war, hat sich dieses Bild verändert. Frauen übernehmen teilweise die typischen maskulinen Tätigkeiten. Diese neue Rollenverteilung fordert sehr viel Flexibilität. Gerade, wenn einer der Partner vor einer beruflichen Veränderung steht und der andere hinter dem scheinbar zurückbleibt, kann das zu Problemen führen. Hier ist eine Paartherapie besonders sinnvoll, da die neue Situation mit Hilfe erarbeitet werden kann. Nach einer Neuorientierung des individuellen Lebensstils entstehen ähnliche Herausforderungen. Die privaten Interessen der Partner gehen auseinander. Die gemeinsamen Schnittpunkte zu finden, ist die Aufgabe einer Paartherapie.

Eine Paartherapie – nicht nur Problembehandlung, sondern auch Ursachenanalyse

Paartherapie – wann ist sie hilfreich? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Es gibt aber sehr viele Hinweise, die auf die Notwendigkeit zeigen. Ein oft unterschätzter Problembereich ist die Sexualität. Scherzhaft sagen viele Partner, nach einem gewissen Zeitraum sei es völlig normal, dass die Aktivitäten sich reduzieren. Sind beide Partner sich in diesem Punkt einig, ist das in Ordnung. Häufig ist dies aber keineswegs der Fall. Wenn einer der Partner unzufrieden mit dem Sexualleben ist, kommt es zu Auseinandersetzungen oder zu einem schleichenden Groll. Eine Paartherapie arbeitet an genau diesem Status und analysiert die Ursachen. Eine Paartherapie – wann ist sie hilfreich? Sie ist immer dann hilfreich, wenn eine Beziehung oder Ehe kurz vor dem Aus steht und die Ursachen in den Lebensumständen liegen, so die Tipps der Redaktion. Eine Paartherapie leitet zur Überwindung der Differenzen an und bietet Raum zum Reden. Dieser fehlt im Alltag oft.

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Dieses Onlinemagazin informiert über ganz alltägliche und doch nicht unwichtige Themen, die wir im Alltag und im gemeinsamen Haushalt mit der Familie erleben und die uns alle bewegen.
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